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Malteser Diözese Berlin

Malteser „Social Day“: Banker werden zum Gärtner

21.09.2018

Unternehmensberater machen einen Bootsausflug mit Demenzbetreuern, Bankmitarbeiter schuften im Garten und verschönern einen Geräteschuppen: Angestellte der Commerzbank und der Unternehmensberatung „Bearing Point“ haben am Freitag ihre Schreibtische verlassen und die Ärmel hochgekrempelt, um Einblicke in drei Einrichtungen der Berliner Malteser zu bekommen.

Für die Firmen ist das karitative Engagement eine Möglichkeit, sich an einem Arbeitstag für andere zu engagieren und die soziale Kompetenz zu fördern. In der Hauptstadt machten zwölf Kräfte der Unternehmensberatung Bearing Point einen Ausflug mit zwölf Maltesern, die sich für Demenzkranke einsetzen, neun Angestellte der Commerzbank ackerten im Garten des Kinder- und Jugendtreffs MANNA im Westend und ein weiteres Team aus fünf Angestellten der Commerzbank verschönerten gemeinsam mit den behinderten Bewohnern einen Geräteschuppen des Malteserhofs Reinickendorf.

Unkraut jäten, Pflanzen beschneiden und neue Pflanzen säen: Zu tun gab es genug im 4000 Quadratmeter großen Garten des Kinder- und Jungendtreffs im MANNA-Westend in Charlottenburg. Das Team der Malteser freute sich, dass die Banker sie beim „Urban Gardening“-Projekt unterstützten. Nachmittags verbrachten sie Zeit mit den jungen Leuten, die den Garten normalerweise nutzen.

Die Arbeit im Freien war für die Helfer, die sonst am Schreibtisch wenig Bewegung haben, ein schöner Ausgleich. Frisch ans Werk machten sie sich auch auf dem Gelände des Malteserhofes in Reinickendorf. Dort benötigte das Gerätehaus eine Auffrischung. Die Angestellten der Commerzbank halfen auch beim Heckenschneiden und Aufräumen des Gartens. 

Einblicke in die Demenzarbeit der Malteser bekamen die Mitarbeiter der Unternehmensberatung Bearing Point bei einem Bootsausflug mit Betreuern. Auf der Fahrt konnten sie in Gesprächen mehr über Demenz erfahren und wie andere Menschen Erkrankte unterstützen können.

Zum Abschluss des Tages gab es für alle Getränke und Essen. Die Firmenmitarbeiter durften nach ihrem sieben-Stunden-Tag ein Geschenk mit nach Hause nehmen, bei dem das „Corporate Design“ stimmte: Sie bekamen ein „Malteser Social Day“-T-Shirt für ihren Einsatz.

Der Malteser Social Day soll eine Brücke zwischen Unternehmen und sozialen Einrichtungen schlagen. Längst ist der Freiwilligentag – in der Managementsprache „Social Day“ – Teil der Unternehmenskultur geworden. Die Betriebe geben ihren Beschäftigten einen Tag frei, damit sie sich für den guten Zweck engagieren. Einer der Vorreiter auf diesem Gebiet ist der „Social Day“ des Malteser Hilfsdienstes, der am Freitag nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland stattfand.

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