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Malteser Diözese Berlin

"Wenn Eltern erkranken": Hospizwoche Berlin im FEZ

01.09.2018
Plakatmotiv zur Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ (Foto: Alice – Museum für Kinder)

Im Rahmen der 21. Hospizwoche in Berlin findet am 27. September von 14 bis 17 Uhr der Nachmittag „Wenn Eltern erkranken – Begleitung von Familien“ im Freizeit- und Erholungszentrum Berlin (FEZ) statt. Das Angebot richtet sich an PädagogInnen, Kitas, Schulen, Jugendämter, betroffene Familien und an dem Thema Interessierte.

Es werden ein Vortrag, ein Workshop und eine Führung durch die Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ im Kindermuseum Alice angeboten. Vortrag und Workshop greifen diese Fragen auf: Was dürfen die Kinder über die Erkrankung wissen? Dürfen Kinder beim Sterben dabei sein? Und überhaupt: Wie können sie in den Prozess des Abschiednehmens einbezogen werden? Wie können wir betroffenen Kindern, ihren Geschwistern und Eltern begegnen? Können wir unsere Sprachlosigkeit in Worte fassen? Gibt es einen Unterschied zwischen Mitfühlen und Mitleiden?

Mit Kindern über Trauer und Tod zu sprechen ist nicht leicht, in unserer Gesellschaft ist es oft sogar ein Tabuthema. Ungleich schwieriger wird es, wenn ein Familienmitglied oder jemand aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis lebensbedrohlich erkrankt. Dann ist der Tod plötzlich ganz nah. Das wissen auch Antje Rüger-Hochheim vom Malteser Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst und Pia Grotsch, Mitarbeiterin im „Alice – Museum für Kinder“ im FEZ, die Organisatorinnen der Veranstaltung. Der Nachmittag will helfen, Berührungsängste und Unsicherheiten mit dem Thema Tod und Sterben abzubauen.

Anmeldungen bitte unter (030) 656 6178 27 oder hospiz-berlin(at)malteser(dot)org
Die Teilnahme ist kostenlos.

Informationen unter www.malteser-berlin.de/kinderhospiz-und-familienbegleitdienst

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