Franziska Giffey besucht Erstkontaktstelle der Malteser am ZOB

Im Sanitätszelt tauschte sich Franziska Giffey mit Einsatzkräften über die Erfahrungen der letzten Nacht aus. Foto: Malteser Berlin
Franziska Giffey im Gespräch mit Einsatzleiter Fabian Fröhling und Koordinator für die Ukrainehilfen der Berliner Malteser, Raphael Dütemeyer. Foto: Malteser Berlin
Zahlreiche Medienvertreter begleiteten den Besuch der Regierenden Bürgermeisterin. Foto: Malteser Berlin

Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, hat Freitagmittag die am Tag zuvor errichtete Erstkontaktstelle am Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) am Funkturm besucht, um sich über die Situation vor Ort zu informieren. Dort haben die Berliner Malteser im Auftrag der Senatsverwaltung eine Erstkontaktstelle für Kriegsflüchtlinge, die hier zu Hunderten aus der Ukraine ankommen, eingerichtet. Die Malteser koordinieren unterstützend am Omnibusbahnhof das bereits vorhandene breite bürgerschaftliche Engagement. Darüber hinaus haben sie beheizte Zelte aufgebaut für die Erstbetreuung sowie medizinische Erstversorgung der Ankommenden. 

Giffey dankte den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Malteser sowie den vielen ehrenamtlich Helfenden, die schon seit Tagen in Eigeninitiative am ZOB aktiv sind, für ihren Einsatz. Einsatzsanitäter Daniel berichtete der sichtlich beeindruckten Regierenden Bürgermeisterin, dass er heute tagsüber ehrenamtlich in der Sanitätsstation der Malteser am ZOB hilft, bevor er am Abend seine Arbeit in der Spätschicht antreten wird. „Wir werden diese Aufgabe meistern, wenn wir zusammen stehen“, so Giffey. 

Gesucht werden ehrenamtliche Übersetzer mit Sprachkenntnissen in Russisch, Ukrainisch oder Polnisch sowie Französisch. Interessenten können sich hier registrieren. https://forms.office.com/r/XUtk8atGF3

Der Berliner Senat bündelt alle Hilfen und Informationen für Menschen aus der Ukraine auf der Plattform www.berlin.de/ukraine