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Malteser Diözese Berlin

Hospiz- und Palliativdienst

Professionelle Begleitung in Sterben, Tod und Trauer

Professionelle Begleitung in Sterben, Tod und Trauer

Bereits seit 1996 begleitet der Malteser Hospizdienst in Berlin Schwerkranke und Sterbende.

11 hauptamtliche Koordinator/-innen sind inzwischen in den Bereichen Sterbebegleitung, Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst, Trauerarbeit und russischsprachige Hospizarbeit tätig.

Mehr als 180 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich derzeit im Malteser Hospiz- und Palliativberatungsdienst, der sein Büro in Karlshorst hat.

2018 haben wir 470 schwerkranke und sterbende Menschen begleitet. Dabei übernahmen wir 70 Begleitungen in Familien mit einem sterbenden Elternteil oder Geschwisterkind. Wir unterstützen 53 Trauernde in Einzelbegleitungen und 342 in speziellen Trauergruppen.

Mittlerweile sind wir einer der größten ambulanten Hospizdienste Berlins, unser Angebot umfasst weit mehr als die 'reine' Sterbebegleitung.

Informieren Sie sich über unsere Angebote der Hospizarbeit in Berlin:

Aktuelles Kursangebot



 

Als Mitglied im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) in Berlin ist unsere Arbeit an den Leitsätzen des DHPV ausgerichtet.


Mit unserer Unterzeichnung unterstützen wir die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland.


Sterben an einer Hand statt Sterben durch eine Hand: Die Position der Malteser zur Sterbebegleitung und geschäftsmäßig organisierten Beihilfe zum Suizid in Deutschland.



Handreichung für Hospizarbeit mit Kindern und Jugendlichen: Antje Rüger-Hochheim von den Maltesern als federführende Mitautorin

"Mit der vorliegenden Broschüre werden zum einen Kinder mit lebensverkürzender Erkrankung, zum anderen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die mit dem Verlust eines nahestehenden Menschen durch schwere Krankheit konfrontiert sind, in den Fokus genommen. Klar ist: alle Abschied nehmenden Kinder sollten adäquate Begleitangebote der (Kinder- und Jugend-) Hospizarbeit nutzen können. Die Handreichung zeigt auf, welche Gemeinsamkeiten und Spezifika in der Begleitung der Abschied nehmender Kinder zu beachten sind.

Mit der Entwicklung der vorliegenden Broschüre wurde somit Pionierarbeit geleistet, weil sie erstmalig die Bedürfnisse von Abschied nehmenden Kindern in unterschiedlichen Lebenssituationen betrachtet und den Schwerpunkt auf die Zeit vor dem Tod legt. (...)

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband bedankt sich ganz herzlich bei allen, die in der Arbeitsgruppe und bei der Erstellung dieser Handreichung mitgewirkt haben. Besonderer Dank gilt Marcel Globisch und Antje Rüger-Hochheim, die dieses Projekt federführend vorangetrieben haben sowie Katrin Weimann, die den Prozess fachlich begleitet und die Erstellung der Handreichung koordiniert hat."

Auszug aus dem Vorwort von Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands

Download und Bestellung unter https://www.dhpv.de/service_broschueren


Sterben in Verbundenheit: Neuerscheinung über die palliative Versorgung und Begleitung in Deutschland mit einem Interview von Kerstin Kurzke

In der aktuellen Neuerscheinung aus der Reihe "Gesundheitswesen in der Praxs" des Verlags medhochzwei beantwortet Kerstin Kurzke, Leiterin der Malteser Hospizarbeit in Berlin, Fragen des Herausgebers Prof. Dr. Thomas Klie, Leiter des AGP-Instituts für angewandte Sozialwissenschaft im FIVE e.V. Freiburg.

Der Band gibt Einblicke in die palliative Versorgung und Begleitung in Deutschland: "Zuhause sterben oder im Krankenhaus? Immer noch herrscht in Deutschland ein deutliches Auseinanderklaffen zwischen dem Wunsch nach einem Sterben im Kreis der Familie und der tatsächlichen Realität, nämlich im Krankenhaus zu sterben. In diesem Buch werden neueste empirische Daten über die Versorgungs- und Sorgepräferenzen in der Bevölkerung präsentiert und brisante Daten der gesetzlichen Krankenversicherung aufbereitet, die die Finanzströme in den letzten Lebensmonaten abbilden. Verbunden werden diese empirischen Daten mit Einblicken in die Wirklichkeit des Sterbens in Haushalten und einer Good Practice, aus der für hoffentlich viele Next Practice wird, wenn sie die Ideen aufgreifen: Kommunen, Pflegedienste, Hausärzte und Krankenkassen." (www.medhochzwei-verlag.de)


Sterbende begleiten lernen: Unser Engagement zur Qualifizierung Ehrenamtlicher

Eine gute Qualifikation der Ehrenamtlichen in der Sterbebegleitung ist Voraussetzung für die professionelle Hilfe, die wir in unserem Hospiz- und Palliativdienst anbieten. Die Ausbildung ist aber auch Grundlage für die Freude an dem besonderen Ehrenamt der Sterbebegleitung.

Deshalb entwickeln wir unser Ausbildungskonzept stetig weiter. So boten wir 2018 in unserer Dienststelle in Karlshorst erstmalig einen integrativen Kurs an, in dem Interessenten für den Einsatz in unserer Erwachsenen-Hospizarbeit und für unseren Kinder- und Familien-Begleitdienst gemeinsam geschult wurden. Von Februar bis Oktober haben wir hier und zeitgleich in zwei weiteren Ausbildungskursen in unserer Außenstelle Lichtenrade und in unserer Anlaufstelle für Trauernde insgesamt 27 engagierte Menschen für ihren Einsatz qualifizieren und begeistern können. Wir alle freuen uns sehr über den tatwilligen Zuwachs in unserer Gemeinschaft und wünschen allen Dazugekommenen Freude und Erfüllung in dem neuen Aufgabenfeld bei den Maltesern!

Wir freuen uns, dass wir mit unseren Erfahrungen in der Qualifikation zur Sterbebegleitung als Mitautoren zur Überarbeitung des Kurskonzeptes "Celler Modell" beitragen konnten. Unter dem Titel "Sterbende begleiten lernen: Das Celler Modell zur Qualifizierung Ehrenamtlicher für die Hospizarbeit" ist die Neuauflage beim Gütersloher Verlagshaus erschienen und seit Ende November im Buchhandel erhältlich.


Ein anderes Buch über die Hospizarbeit: "Es tut so gut, mit Dir zu sprechen" von den Berliner Maltesern

Wenn der Tod Teil des Lebens wird.

Ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und -begleiter unseres ambulanten Hospizdienstes berichten von ihren Erfahrungen mit schwerkranken und sterbenden Menschen. 

Diese Begegnungen sind sehr unterschiedlich, einige dauern nur wenige Stunden, andere Monate oder sogar Jahre. 

Geprägt sind sie von der Nachdenklichkeit über das Vergangene und über das Sterben.
Es gibt aber auch das befreiende Lachen, die tief empfundene Freude und den Trost, den man gibt und empfängt. 

50 Geschichten machen Mut, den Tod nicht zu negieren, sondern ihn als Teil des Lebenskreislaufes anzunehmen.

Für 9,95 Euro können Sie das Buch im Buchhandel kaufen.


Herzlichen Dank für die Unterstützung unseres Dienstes!

Die Bootsschulung Köpenick und IKEA Waltersdorf unterstützen unseren ambulanten Hospizdienst.


Weitere Informationen

Ihr Ansprechpartner vor Ort:

Kerstin Kurzke
Leiterin Hospizdienst
Tel. (030) 65 66 178 - 25
Fax (030) 65 66 178 - 17
kerstin.kurzke(at)malteser(dot)org
E-Mail senden

Malteser Hilfsdienst e.V.
Malteser Hospiz- und
Palliativberatungsdienst

Hauptgeschäftsstelle
Treskowallee 110 
» Eingang Dönhoffstr.
10318 Berlin

Tel. (030) 65 66 178 - 25
Fax (030) 65 66 178 - 17

@ E-Mail

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE03 370 60 120 120 120 4018  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7