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Malteser Diözese Berlin

Aktueller Hinweis zur Spendenwerbung an Haustüren in der Weihnachtszeit

11.12.2017

Immer wieder nutzen Betrüger besonders die Weihnachtszeit, um unrechtmäßig Spenden an Haustüren zu sammeln. Deshalb weisen wir noch einmal darauf hin, wie Sie erkennen können, ob es sich um einen Mitarbeiter im Auftrag der Malteser handelt.

Malteser sammeln kein Bargeld!

Im Rahmen der Malteser Mitgliederwerbung werden niemals Bargeld oder Überweisungsträger angenommen. Um unsere gemeinnützigen und mildtätigen Aufgaben als Malteser erfüllen zu können, sind wir auf die dauerhafte Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger angewiesen, die uns durch ihre Förderbeiträge und Spenden helfen. In der direkten persönlichen Ansprache auch an der Haustür wollen wir Menschen dafür begeistern, die Arbeit der Malteser zu unterstützen. Dabei geht es jedoch nie um Bargeld-Spenden!

Bittet Sie ein Werbebeauftragter der Malteser um eine Spende, kann er sich als solcher auch ausweisen. Entscheiden Sie sich für eine Spende, füllt der Werbebeauftragte für Sie ein Mitgliedsformular aus und trägt dort den Förderbeitrag ein, den Sie spenden möchten. Sie können selbst entscheiden, wie viel Sie geben möchten, z.B. 60, 120 oder 180 Euro pro Jahr. Nach der Bestätigung durch Ihre Unterschrift wird die vereinbarte Spende dann nachvollziehbar vom Konto abgebucht. Personen, die im Namen der Malteser um Bargeldspenden bitten oder Überweisungsträger annehmen, sind definitiv in betrügerischer Absicht unterwegs. Informieren Sie in diesen Fällen umgehend die Polizei!

Wie werden Mitglieder geworben?

Neben Aktionen wie „Mitglieder werben Mitglieder“ oder der Werbung an Infoständen z.B. beim Tag der offenen Tür greifen wir seit Jahren auf den Einsatz von externen Werbeagenturen zurück. Dazu ist jeder Verein berechtigt, da Mitglieder die tragende Säule jeder Vereinstätigkeit sind. Es handelt sich bei der Mitgliedergewinnung weder um eine Sammlung noch um ein Haustürgeschäft.

Gibt es Verhaltensregeln für die Mitgliederwerbung?

Beim Einsatz von Werbebeauftragten achten wir darauf, dass das Qualitätsmanagement eingehalten wird und dass bei der Mitgliedergewinnung „kein Druck auf den Bürger“ zum Beitritt ausgeübt wird. Eine Nicht-Beachtung dieses Verhaltenskodex dulden wir nicht.

Wichtig zu wissen:

• auf dem Legitimationsdokument, welches jedem Werbebeauftragten ausgestellt wird, ist ausdrücklich erwähnt, dass es sich um einen Mitarbeiter einer Werbeagentur handelt,
• bei uns kann man sofort, auch per Telefonanruf, seine Mitgliedschaft stornieren,
• auf dem Aufnahmeschein ist ausführlich die kostenfreie Hotline aufgedruckt, bei der man sich über alle Fragen bezüglich der Mitgliedschaft informieren kann.

Ist Mitgliederwerbung kostenpflichtig?

Dass diese Mitgliedergewinnung nicht kostenlos erfolgen kann, ist selbstverständlich. Es ist ein großer Zeiteinsatz erforderlich, um im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern die Notwendigkeit unserer Hilfeleistungen und Wohlfahrtsaufgaben zu erklären. Dies kann nur durch hauptamtliche Werbebeauftragte erfolgen. Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Malteser haben dafür keine Zeit, da sie für den Dienst am Menschen im Einsatz sind.

Was kostet die Mitgliederwerbung?

Unter Berücksichtigung der Einmaligkeit der Werbeaufwandszahlung und die dieser gegenüberstehenden im Durchschnitt 10-jährigen Beitragszahlung von derzeit einer Million Mitgliedern belaufen sich die Gesamtkosten für die Werbung je nach Methode auf bis zu 15 Prozent. Sechs von sieben gespendeten Euro können die Malteser für bedürftige Menschen ausgeben.

Bei Beschwerden zur Mitgliederwerbung oder Fragen dazu wenden Sie sich bitte an Olaf Galbrecht, Malteser Hilfsdienst e.V. Berlin
Mail: olaf.galbrecht(at)malteser(dot)org

 

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Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE03 370 60 120 120 120 4018  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7