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Malteser Diözese Berlin

Fit für den Notfall: Katastrophenschutzübung in Michendorf

11.09.2017
Sorgen für Ernstfall-Ambiente: die Schminktruppe und die Helfer der Realistischen Unfalldarstellung
Sorgen für Ernstfall-Ambiente: die Schminktruppe und die Helfer der Realistischen Unfalldarstellung
Die Leiterin der Schminktruppe zaubert eine Platzwunde
Die Leiterin der Schminktruppe zaubert eine Platzwunde
Ein Helfer bei der Erstversogrung
Ein Helfer bei der Erstversogrung
Ankunft der Rettungshundestaffel des ASB
Ankunft der Rettungshundestaffel des ASB
Verschafften sich ein Bild von der Lage: (v.l.) Diözesanleiterin Marie-Catherine Heereman, Diözesangeschäftsführer Henric Maes und Sandro Jasker (r.), Referent Notfallvorsorge
Verschafften sich ein Bild von der Lage: (v.l.) Diözesanleiterin Marie-Catherine Heereman, Diözesangeschäftsführer Henric Maes und Sandro Jasker (r.), Referent Notfallvorsorge
Auch die Psychosoziale Notfallversorgung hatte Patienten, um die sie sich kümmern musste
Auch die Psychosoziale Notfallversorgung hatte Patienten, um die sie sich kümmern musste
Blick in eine Sanitätsstation
Blick in eine Sanitätsstation
Abschlussrunde aller Helfer
Abschlussrunde aller Helfer

Übung macht den Meister! Deshalb treffen sich auch die Malteser Einsatzdienste regelmäßig zu Katastrophenschutzübungen. Am vergangenen Wochenende hatte die Gliederung West zu einer Übung nach Michendorf eingeladen. Mit dabei Einsatzkräfte des Sanitäts-, Betreuungs- und Fernmeldedienst, sowie der Psychosozialen Notfallversorgung – aus allen drei Berliner Gliederungen.

Unterstützung gab es zudem durch den Johanniter Kreisverband Süd, den DRK Kreisverband Steglitz-Zehlendorf und die ASB Rettungshundestaffel. Die Realistische Unfalldarstellung erhielt Verstärkung von der DLRG. Sogar die Warschauer Malteser waren durch eine Helferin vertreten. Als Einsatzfahrzeuge wurden ein Notfall- und zwei weitere Krankentransportwagen, zwei Gerätewagen Sanität, sowie zwei Mannschaftstransportwagen eingesetzt.

Patrick Schewe, Ausbildungsleiter der Gliederung West, zieht Bilanz: „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Wir hatten sehr viele Schulsanitäter dabei – gerade auch für diese jungen Helfer ist es wichtig, den Ernstfall zu proben“, so Schewe. Aber auch das Zusammenspiel mit den anderen beteiligten Hilfsorganisationen habe reibungslos funktioniert. „Natürlich haben wir alle auch wichtige Erkenntnisse aus der Übung gezogen, das ist ja Sinn und Zweck der Veranstaltung.“ So sei es wichtig, die theoretischen Abläufe auch praktisch zu üben, um zu sehen wo Nachbesserungen nötig seien. Selbst ein gemischter Gerätewagen Sanität, bestehend aus Malteser, Johanniter und DRK, könne im Notfall gut funktionieren, lautet die Bilanz.

Eher im Hintergrund, aber dafür um so wichtiger – der Betreuungsdienst. Er hatte mit viel Aufwand im Dauereinsatz für stärkende Mahlzeiten gesorgt. Zum Ende der Übung am Samstagabend brutzelten zwei Riesen-Puten über dem Feuer – Spaß haben und das Gemeinschaftsgefühl stärken standen da im Vordergrund.

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