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Malteser Diözese Berlin

Einfach dufte: Malteser backen Plätzchen für Obdachlose

06.12.2018
Plätzchen backen...
...und verpacken im Akkord.

Viele Berliner freuen sich am Nikolaustag über einen prall gefüllten Stiefel – für Obdachlose ist der 6. Dezember ein Tag wie jeder andere. Zum Glück gibt es die Berliner Malteser. Um den Menschen ohne Dach über dem Kopf eine süße Freude zu bereiten, waren die ehrenamtlichen Helfer in der ganzen Stadt unterwegs, um den Frauen und Männern auf der Straße ihre selbst gebackene Plätzchen zu schenken.

Die Berliner schlossen sich damit einer deutschlandweiten Nikolausaktion des Malteser Hilfsdienstes an: In mehr als 100 Städten waren die rot-weißen Wichtel unterwegs, um am Nikolaustag Armen, Kranken, Einsamen und Traurigen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

In Berlin kroch Besuchern der Diözesangeschäftsstelle bereits am 4. Dezember auf dem Hof ein verlockender Duft in die Nase. Drinnen in der Küchenstube waren die ehrenamtlichen Helfer rund um die Organisatoren Dorothee Schmitz-Stevens, Sandra Behr, Carmen Ripoll und Anne Michel fleißig. Gemeinsam mit mehr als 30 freiwilligen Helfern, darunter auch viele Geflüchtete, kneteten sie den Teig, rollten ihn aus und stachen die Förmchen aus. Darüber noch ein paar Streusel und danach lief der Ofen heiß. Heraus kamen unzählige Plätzchensorten auf mehreren Blechen.

Die fertigen Plätzchen verpackten die Hobby-Bäcker in 250 Tüten und hinterließen den Obdachlosen handgeschriebene Botschaften wie „Frohes Fest und alles Gute für das neue Jahr“, „Eine frohe und besinnliche Zeit im Advent“ und sogar selbstgezeichnete Nikolaushäuschen. Aus der Backstube ging es am Nikolaustag auf die Straße: So viel Mühe, das fanden die Obdachlosen einfach nur dufte!

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